Mittwoch, 11. Mai 2011

zukunft gemeinsam gestalten

Der Schwerpunkt liegt auf dem "gemeinsam". Einseitige interessengeleitete Angebote gibt es immer wieder und sie führen in die Irre, denn nur gemeinsam kann an nachhaltigen Lösungen für die Zukunft gearbeitet werden. Aktuell zeigen dies die Katastrophe in Fukushima (hätte die Politik früher auf die Bevölkerung gehört, hätte es nicht soweit kommen müssen) oder Stuttgart 21 (wären die BürgerInnen früher ernsthaft in den Planungsprozess einbezogen worden...).
Uns liegt es am Herzen mit möglichst vielen gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten. Deshalb hat unser Kongress ZUGEGEN zwei Schwerpunkte, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Bildung und Wirtschaft. Doch bei genauerem Hinsehen brauchen beide sich gegenseitig, jedoch nicht in Abhängigkeit. Deshalb laden wir zum Kongress alle Menschen ein: zum Thema Bildung Lehrer Erzieherinnen, Eltern und auch Schüler über die Essentials einer zukünftigen Bildung miteinander zu reden und sich zu vernetzen (Sa. ab 14.15 Uhr im Saal Europa).
Oder Unternehmer, Umweltschützer, Kreative zum Gespräch über eine solidarische nachhaltige Wirtschaft (So 9.30, Saal Europa).
Deshalb freuen wir uns wenn auch zwischen den Schwerpunktes es zum Austausch und zum Gespräch kommt. Nur gemeinsam wird es uns gelingen, die richtigen Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit zu finden.

Kongress "Zukunft gemeinsam gestalten", Inselhalle Lindau
Samstag, 21.5.2011, 14.15 Uhr Impuls- und Vernetzungstreffen zum Thema Bildung
Sonntag 22.5.2011, 9.30 - 12.30 Uhr Impuls- und Vernetzungstreffen Solidarisches Wirtschaften
www.zugegen.de

Sonntag, 8. Mai 2011

Gemeinwohl statt Konkurrenz

Die „Gemeinwohl-Ökonomie“, die Christian Felber, atttac- Österreich-Mitbegründer, Tänzer und Autor, als eine wirtschaftliche Systemalternative zu kapitalisti­scher Markt- und zentraler Planwirtschaft, vorstellt, ist ein vollständiger Dritter Weg und zum Teil auch eine Synthese aus den beiden großen historischen Entwürfen.
Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ ist tendenziell eine Form der Marktwirtschaft, in der jedoch die Motiv- und Zielkoordinaten des (privaten) unternehmerischen Strebens „umgepolt“ werden – von Gewinnstreben und Konkurrenz auf Gemeinwohlstreben und Kooperati­on.
Zeitgenössische Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Alternative entgegen tief sit­zender Vorurteile gut mit der „Menschennatur“ vereinbar ist. Mehr noch: Die Gemeinwohl-Ökonomie baut auf genau den Werten auf, die unserer zwischenmenschlichen Beziehun­gen gelingen lassen: Vertrauensbildung, Verantwortung, Mitgefühl, gegenseitige Hilfe und Kooperation.
Diese humanen und nachhaltigen Verhaltensweisen werden anhand der „Gemeinwohl-Bilanz“ gemessen und mit einer Fülle von Anreizen und „systemischen Aufschaukelungen“ belohnt: das Marktstreben wird „ethisch umgepolt“.
Heute gilt Finanzgewinn als allentscheidendes Kriterium für unternehmerischen Erfolg. In der Gemeinwohl-Ökonomie muss nicht „letztendlich das Geld“ stimmen, sondern die Ge­meinwohl-Bilanz. Dann geht es den Menschen und allen Wesen gut.
Der Autor und politische Aktivist Christian Felber hat in seinem Buch „Neue Werte für die Wirtschaft. Eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus“ 2008 die Grundlagen ausgearbeitet. Daraufhin bildete sich ein Kreis von UnternehmerInnen, die das Modell ge­meinsam mit Felber weiterentwickelt und mit einem Namen versehen haben.

Auch Unternehmer rund um den Bodensee sind eingeladen an dieser Gemeinwohlökono­mie mitzuarbeiten.
"Alle wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl." Bayr. Verfassung Art. 151

Kongress "Zukunft gemeinsam gestalten", Inselhalle Lindau
Samstag, 21.5.2011, 19.30 Uhr
Christian Felber, Gemeinwohl-Ökonomie
Sonntag 22.5.2011, 9.30 - 12.30 Uhr Impuls- und Vernetzungstreffen
www.gemeinwohl-oekonomie.org
www.zugegen.de

Samstag, 23. April 2011

Die Zukunft gemeinsam gestalten

Kongress und Messe mit Schwerpunkten Bildung und regionale Wirtschaft in Lindau

Lindau, 22. April – Vom 20. bis zum 22. Mai 2011 lädt der Förderverein ZUGEGEN e.V. zum zweiten Mal zu einem Kongress und einer Messe in die Inselhalle in Lindau ein. Gemäß dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ sind die Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung Bildung und Wirtschaft.

Die reformpädagogische Bildung sowie die regionale Wirtschaft stehen vom 20. bis zum 22. Mai in der Inselhalle in Lindau im Mittelpunkt zahlreicher Fachvorträge. Den Auftakt macht Dr. Andreas Zeuch am Freitagabend mit dem Thema „Die Insel und der Ozean – über den produktiven Wert des Nichtwissens“. Auch Sabine Klimmer von der Freien Schule Lindau ist überzeugt: „Lernen geht auch anders.“ Die heutige Zeit erfordere eine andere Form der Pädagogik. Die Persönlichkeitsentwicklung mit kreativen und sozialen Kompetenzen müsse im Vordergrund stehen. Schulentwicklung und Elternbildung werden am Samstagnachmittag diskutiert, wenn sich Vertreter von reformpädagogischen Schulen, Verantwortliche aus Wirtschaft und Politik sowie Unternehmer und Bildungswissenschaftler treffen, um gemeinsam mit dem Puplikum Visionen, Ideen und Erfahrungen ihrer Arbeit auszutauschen.

Alternativen sind auch in der Wirtschaft gefragt. Hauptreferent Christian Felber, Autor aus Wien und Gründer von attac Österreich, wird am Samstagabend zum Thema „Gemeinwohlökonomie“ referieren. Gottfried Härle aus Leutkirch stellt die ökologische Ausrichtung seiner Brauerei vor, Gernot Jochum-Müller vom Tauschkreis Vorarlberg erörtert die Bedeutung der Komplementärwährungen für die Regionalentwicklung. Beide sind Teilnehmer der Expertenrunde, die sich am Sonntagvormittag sich mit den Themen eigenständige Regionalentwicklung und regionale Kreisläufe befasst.

Weiters informieren rund 40 Aussteller – Bildungseinrichtungen, Vereine, Bürgerinitiativen und Unternehmen – über aktuelle Projekte und Dienstleistungen. Außerdem ist die Wanderausstellung „Werte schaffen – Regionen stärken: Gemeinsam für eine gentechnikfreie Landwirtschaft“ zu sehen. Die Veranstalter laden weitere Betriebe und Initiativen aus dem Bildungs- und dem Wirtschaftssektor ein, ihre Projekte im Rahmen des Kongresses und der Messe einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. „Unser Ziele sind das Bilden von Netzwerken zu fördern und besonders der Jugend neue Wege aufzuzeigen“, sagt Initiator Dieter Koschek vom Förderverein ZUGEGEN e.V.
Factbox: Kongress und Messe „ Zukunft gemeinsam gestalten“
Termin: 20. bis 22. Mai 2011
Ort: Inselhalle Lindau
Weitere Informationen und Programm: www.zugegen.de

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Berliner Volksinitiative Schule in Freiheit - ERFOLGREICH

"28.717 Unterschriften!
Mit 15 mit Rosen geschmückten Stapeln Unterschriftenlisten fuhren wir zu viert mit dem Taxi vom OMNIBUS-Büro zum Berliner Abgeordnetenhaus zur Übergabe der Unterschriften. Die Stimmung war freudig und feierlich. Ein Mitfahrer sagte: "es ist wie bei einer Hochzeit". 28.717 Unterschriften sind das äußere Ergebnis einer sechsmonatigen Gesprächs- und Sammelarbeit. Das innere Ergebnis drückt sich in den Worten des Mitfahreres aus. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, in welcher Form auch immer!

Hier finden Sie einige Fotos der Übergabe der Unterschriften an Walter Momper: www.schule-in-freiheit.de/843.html

Auch der Pressespiegel ist empfehlenswert, z.B. das Interview auf radioeins mit Wladimir Kaminer oder die kurzen Filmbeiträge auf tv.berlin oder in der Abendschau: www.schule-in-freiheit.de/presse-spiegel.html

Bei der Einreichung der Unterschriften haben wir auch die fünf Vertrauenspersonen benannt, die bei der Anhörung im Schulausschuss ein Rederecht haben werden. Es sind:
Kurt Wilhelmi vom Berliner OMNIBUS-Büro, Vater und Mitinitiator der Volksinitiative
Laura Ehrich, Schülersprecherin am John-Lennon-Gymnasium (staatliches Gymnasium)
Margret Rasfeld, Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (Schule in freier Trägerschaft)
Henning Graner, Lehrer an der Netzwerkschule (Schule in freier Trägerschaft) und Mitinitiator der Volksinitiative
Johannes Stüttgen, Künstler und ehemaliger Lehrer am Grillo-Gymnasium in Gelsenkirchen, Mitbegründer der Bewegung für Direkte Demokratie in Deutschland.

Zu der öffentlichen Anhörung werden wir Sie und Euch herzlich eingeladen! Zunächst einmal werden jetzt vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses die formalen Zulässigkeitsvorraussetzungen geprüft (innerhalb von 15 Tagen nach Abgabe der Unterschriften) und dann von den Bezirksämtern die Gültigkeit der Unterschriften (innerhalb weiterer 15 Tage). Dann beginnt die viermonatige Frist, innerhalb derer die Parlamentsbehandlung stattfinden muss. Sie besteht aus der Anhörung im Ausschuss (mit Rederecht der Volksinitiative) und danach einer Aussprache im Plenum des Abgeordnetenhauses (ohne Rederecht der Initiative). Nach der Volksinitiative gegen den Bau des Transrapid im Jahr 1998 ist "Schule in Freiheit" die zweite Volksinitiative in Berlin, die nach aller Voraussicht genügend Unterschriften gesammelt hat."

Mehr Infos auf: http:// href="http://www.schule-in-freiheit.de">www.schule-in-freiheit.de/

Mittwoch, 13. Oktober 2010

waffen vom bodensee

Nach dem begonnenen und verlorenen 2.Weltkrieg galt allgemein, und auch bei den Vätern und Müttern des Grundgesetzes: „Nie mehr darf Krieg von deutschen Boden ausgehen“.
In der Folge schuf sich die neue Bundesrepublik eine „Nur Verteidigungsarmee“ und gab sich eines der schärfesten Kriegswaffenkontrollgesetzte(KrWaffKontrG).
Doch was ist schon seit langem daraus geworden?? Deutschland ist heute, trotz KrWaffKontrG mit weiter über 8 Milliarden € p.a. Umsatz und ca.11 % Weltmarktanteil der 3-größte Waffenexporteur der Welt !! Übertroffen nur von den USA mit 30 % und Russland mit 23% Weltmarktanteil. Heute sterben in der Welt wieder deutsche Soldaten und Entwicklungshelfer durch deutsche Waffen.
Doch woher kommen all diese Waffen ? Ein großer Anteil leider aus unserem schönen, und auf den 1. Blick „friedlichen“, Bodensee-Urlaubsgebiet. Hergestellt von großen und kleinen Firmen mit hohem Ansehen direkt in unserer Nachbarschaft.
Wenn wir das auch nichts direkt daran ändern können, wollen wir doch vermehrt diese Firmen herausfinden, ihnen „auf die Finger schauen“ und die Menschen aus der Gegend auf diese Tatsachen hinweisen.
So haben sich einige Menschen im Bodenseeraum gefunden, die sich diesem „Friedensdienst“ verschrieben haben. Unter der homepage: www.waffenvombodensee.webnode.com sind die bisherigen Arbeitsergebnisse nachzulesen. Menschen, die sich ebenfalls dieser konkreten Friedensarbeit verschreiben und uns unterstützen wollen, sind uns herzlich willkommen. Schreiben Sie uns unter: ruestungsindustrie-bodensee@yahoo.de .
lothar höfler - attac-lindau

„Die Banken sind saniert – das Volk wird ruiniert“

Massendemonstration in Brüssel, Bankbesetzung in Berlin, Generalstreik in Spanien – und Bankenbesuch in Ravensburg. Der „Bankenaktionstag“ (29.9.2010) wurde von attac und den Gewerkschaften zu einem hundertausendfachen Protest gegen die europaweite Kürzungspolitik der Regierungen. Und die Bodensee-Attacis scheuten selbst vor radikalen Forderungen nicht zurück: „Großbanken zerschlagen“ war eine ihrer Parolen auf dem Marienplatz in Ravensburg.
ganzen Artikel auf seemoz lesen

Mittwoch, 18. August 2010

*Solidarisch handeln - Solidarisch wirtschaften*

Freitag 15. bis Samstag 16. Oktober 2010, Evangelische Akademie Bad Boll
Was vermögen Ansätze einer solidarischen Ökonomie zu leisten und zu gewährleisten? Worin liegt ihre Besonderheit? Wie lässt sich Beschaffungswesen und Auftragsvergabe z. Bsp. von Kirchen ökofair und sozial verantwortlich gestalten?
Inhalt der Tagung : Vorstellung von Leitlinien für solidarisches Konsumentenverhalten im Bereich der Kirche und des Aktionsplans für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung.
Erfahrungen bei Betriebsübernahmen von Belegschaften in Argentinien, Einführung in das Genossenschaftswesen und Vorstellung der Entstehung zweier Genossenschaftsbetriebe in Baden-Württemberg.
Verantwortlich: Jens Junginger, Wirtschafts- und Sozialpfarrer/Studienleiter (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Reutlingen / Evangelische Akademie Bad Boll)
Kooperationspartner: Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung (ZEB), ver.di; eed, BMZ
Link zur Tagung: http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=270610

Sonntag, 15. August 2010

Ravensburg isst bio

Die Ravensburger Bio-Messe, der Branchen- und Publikumstreff rund um den regionalen Öko-Landbau, wird am Sonntag, 19. September, zum siebten Mal eine lebendige Mischung aus engagierter Information, Verkostung und Begegnung bieten. Zwischen 11 und 17 Uhr organisiert die „Arbeitsgemeinschaft Ravensburg isst BIO“ (gefördert durch Initiative Ravensburg sowie den Landkreis) rund um Gespinstmarkt und Rathaus ein lustvolles wie informatives Programm. Das diesjährige Schwerpunktthema „Der Wert des Essens“ stellt ein globales Thema mit seinen regionalen Dimensionen zur Diskussion.
Am Messetag wird sich das Ravensburger Stadtzentrum mit Ständen sowie Aktionsflächen vieler regionaler Bio-Erzeuger, dem Naturkosthandel und der wichtigsten Verbände füllen.  Mitmachaktionen, landwirtschaftliche Maschinen und Geräte „zum Anfassen“, Tiere vom Hof sowie gastronomische Angebote runden die Präsentation ab. Ein Frühschoppen mit Weißwurst und Bio-Bier bietet ab 11 Uhr die Möglichkeit einer Stärkung. Junge Besucher können sich an einer Aktion „Von der Kartoffel zum Pommes“ beteiligen.
Im Zelt am Rathaus soll das Schwerpunktthema von 14 bis 16 Uhr mit einer ausführlichen Gesprächsrunde vertieft werden. Moderator Wolfram Frommlet begrüßt die beiden diesjährigen Hauptreferenten und weitere regionale Gäste.

Volkswirt Daniel Sieben wird die Möglichkeiten zugunsten eines neuen Modells von Wirtschaftsdemokratie aufzeigen und konkrete Vorschläge zu regionalen Wertschöpfungsketten vermitteln. Für die gelungene Umsetzung eines solchen Engagements steht Christian Hiß, Gärtner und Vorstand der Regionalwert AG, Freiburg/Breisgau. Mit der Gründung einer Bürgeraktiengesellschaft verband er das Ziel Konsumenten zu vereinen, die ein Interesse an hochwertigen Lebensmitteln und einer sicheren regionalen Versorgung haben. Die Bio-Messe will dazu beitragen für den Raum Boden-see/Oberschwaben/Allgäu eine solche Regional-wert AG zu etablieren.

Mit zwei Vorträgen wird das Hauptthema bereits im Vorfeld des eigentlichen Messetags in den Mittelpunkt gerückt. Dr. Daniel Sieben erläutert am 8. September um 19.30 Uhr im Schwörsaal Ravensburg seine Analyse wirtschaftlicher Grundstrukturen: „Warum funktioniert Nachhaltigkeit so nicht?“ Grundlage für die Fragestellung ist seine Erkenntnis: „Die Marktwirtschaft kennt keine sozialen und ökologischen Werte.“ Am 16. September, 19.30 Uhr, wird Christian Hiß in der Zehntscheuer die Strategien und den erfolgreichen Weg der Regionalwert AG aufzeigen. Für seine Strukturen regionaler Lebensmittelerzeugung und -vermarktung wurde er 2009 durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung (beratendes Gremium der Bundesregierung) zum „Social Entrepreneur“ (sozialer Unternehmer) ernannt.
Messeorganisation & Info: Markus Fischer Tel.+Fax: 08383/9574 fischer999(at)aol.com

Pressekontakt: Michael Borrasch,
Telefon:0751-3542898 borrasch@gmx.de

Mittwoch, 11. August 2010

Grüne Sommerakademie 2010: "Über Grenzen hinweg"

Für eine Europäisierung "von unten"
Neue Perspektiven der Gemeinde- und Landespolitik Initiative/n ergreifen – Einfluss nehmen
Drei Tage lang Möglichkeiten neuen politischen Handelns erkunden – bei spannenden Vorträgen, aktivierenden Workshops und verbindenden Diskussionen: miteinander Wege suchen, der Krise von Wirtschaft und Demokratie kraftvoll, konkret und grenzüberschreitend zu begegnen.
Ort: A 6900 Bregenz, Vorarlberg
Datum: Donnerstag, 2. September (Abend), bis Sonntag, 5. Sept. 2010 (Vormittag)
Thema:
Die jährliche Grüne Sommerakademie findet diesmal in Bregenz statt, von 2. bis 5. September, mit dem 3. September (Freitag) und dem 4. September (Samstag) als Arbeitstagen.
Wir beschäftigen uns mit praktischer Politik: Wie können wir "von unten", vor allem durch Gemeindepolitik, auf die EU Einfluss nehmen?
Dazu werden wir mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments diskutieren: Rebecca Harms, Gerald Häfner, Sven Giegold (Deutschland) sowie Ulrike Lunacek und Eva Lichtenberger (Österreich). Und mit österreichischen Mandataren wie Wolfgang Pirklhuber (Agrarsprecher der Grünen) sowie mit Bürgermeister/inne/n aus Österreich und den Nachbarländern.
Vor allem aber wird es ein intensives Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern trans­nationaler NGOs geben: Attac, Global Marshall Plan, Global 2000, Klimabündnis, Via Campesina, FIAN, Südwind, Solidar, ÖGB, CIDSE (internationale Caritas), Aktiv gegen Kinderarbeit
– also eine Erkundung von Möglichkeiten zur Gestaltung europäischer Politik durch Einflussnahme "von unten".
Hier finden Sie eine PDF-Broschüre mit dem ausführlichen Programm und technischen Hinweisen zum Download (1,4 MB).
Wir würden uns freuen, Dich / Sie bei uns in Bregenz begrüßen zu dürfen.
Team der Grünen und der Grünen Bildungswerkstatt Vorarlberg

Anmeldung und Zimmerreservierung: http://www.sak.gbw.at/home/artikel/artikel/ueber-die-grenzen-hinweg/

Bio-Frühstück gratis

Bio-Frühstück gratis für 22 Prozent aller Erstklässler in Deutschland (Informationsstelle Bio-Brotbox)
Anke Engelke, Urban Priol und fünf Landesbildungsminister unterstützen die Bio-Brotbox-Aktionen für ein tägliches gesundes Frühstück.

Was haben Anke Engelke, Urban Priol, titel thesen temperamente-Moderator Dieter Moor, Schauspielerin Marion Kracht, "Wissen macht Ah"-Moderatorin Shary Reeves, die Boxweltmeisterin Rola El-Habibi, der deutsche Eishockey-Meister 2010 Hannover Scorpions und Ex-Fußballnationalspielerin Nia Künzer gemeinsam? Sie alle engagieren sich im Rahmen von Bio-Brotbox-Aktionen für ein tägliches gesundes Frühstück. Zu den prominenten Paten aus Kultur und Sport gesellen sich Politiker quer durch das Parteienspektrum.

In fünf Bundesländern haben Bildungsminister die Schirmherrschaft für Bio-Brotbox-Aktionen übernommen: Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU), Berlins Bildungssenator Prof. Dr. Jügen Zöllner (SPD), Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD), Hamburgs Bildungssenatorin Christa Goetsch (Bündnis 90 / Die Grünen) und Niedersachsens Kultusminister Dr. Bernd Althusmann (CDU).

In Uelzen fand die erste Bio-Brotbox-Aktion des neuen Schuljahres statt. Die Aktion in der niedersächsischen Stadt und dem dazugehörigen Landkreis ist Teil einer internationalen Bewegung für gesunde Kinderernährung. Erstklässler erhalten – wie an vielen Orten in der Bundesrepublik in den kommenden Wochen - zur Einschulung eine wieder verwendbare Brotdose mit Frühstückszutaten in Bio-Qualität. In Uelzen hat der ÖKORegio e.V. das gesunde Frühstück initiiert, ein Verein von rund 40 Unternehmen, die ökologisch und sozial wirtschaften. Die Organisation übernahm das Heinrich-Böll-Haus Lüneburg, ein umwelt-, entwicklungs- und sozialpolitisches Zentrum.

45 Bio-Brotbox-Gruppen versorgen dieses Jahr rund 22 Prozent aller in Deutschland eingeschulten Erstklässler mit einer Bio-Brotbox. Die meist ehrenamtlich tätigen Initiativen organisieren die Aktionen, die in Dörfern, Städten, Landkreisen, Regionen oder in ganzen Bundesländern stattfinden. Knapp 152.000 ABC-Schützen in 12 der 16 deutschen Bundesländer und in Österreich werden 2010 mit einer Bio-Brotbox ihre Schullaufbahn starten. Die Organisatoren der Bio-Brotbox-Aktionen setzen sich mit prominenten Unterstützern aus Politik und Gesellschaft für drei Ziele ein:

* Jedes Kind soll täglich frühstücken können.
* Das Frühstück soll gesund sein.
* Kinder sollen den Wert einer gesunden Ernährung schätzen lernen.

Das Projekt Bio-Brotbox wurde 2002 von der damaligen Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast und Akteuren aus der Naturkost- und Reformhausbranche angestoßen und wächst seit 2006 dynamisch. Allein 2009 und 2010 sind 15 neue Aktionsgruppen dem Netzwerk für gesunde Kinderernährung beigetreten. Die Bio-Brotbox-Aktionen werden in der Regel von gesellschaftlichen Bündnissen ehrenamtlich organisiert und privatwirtschaftlich finanziert. Zahlreiche Unternehmen der Naturkostbranche und anderer Wirtschaftszweige zeigen als Bio-Brotbox-Unterstützer soziales Engagement in ihrer Region und setzen sich dafür ein, möglichst vielen Menschen Informationen zu gesunder Ernährung zu vermitteln.

Kontakt
Bundesweite Informationsstelle Bio-Brotbox c/o Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V.
Annette Mörler, Albrechtstraße 22, 10117 Berlin
Tel.: 030 - 288 799 59, Mobil: 0179 - 127 17 87
Fax: 030 - 847 1224-40, E-Mail: info[AT]bio-brotbox.de
www.bio-brotbox.de

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